Ein moderates Training führt bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) zu einer Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2peak) und einer schnelleren Erholung der Herzfrequenz (heart rate recovery – HRR) – beides Parameter für eine bessere Prognose bei dieser Patientenklientel.

Gilt dasselbe auch für hochintensives Training? 73 Probanden mit KHK wurden entweder der hochintensiven Gruppe (High Intensity Interval Training – HIIT) oder der moderaten Gruppe zugeteilt (Moderate Continuous Training – MCT). Die Intervention dauerte acht Wochen. Zur Bestimmung von VO2peak und HRR erfolgten Belastungstests auf dem Fahrradergometer. Beide Programme führten zu einer erhöhten VO2peak, das HIIT-Programm allerdings deutlicher (HIIT: 4,5 ± 4,46 ml / kg / min; MCT: 2,46 ± 3,57 ml / kg / min). Außerdem bewirkte das HIIT in den ersten beiden Minuten nach Ende des Belastungstests eine schnellere HRR. In Bezug auf die gemessenen Parameter ist das HIIT also effektiver als das moderate Training.