Phantomschmerzen nach Amputationen führen zu starken Beeinträchtigungen in Bezug auf die Alltagsaktivitäten und Teilhabe der Betroffenen. Die Regelversorgung besteht meist aus einer medikamentösen Therapie, trotz zahlreicher Nebenwirkungen, hohen Kosten und einer geringen nachhaltigen Wirkung. In einem aktuellen Forschungsprojekt wird eine neue nichtmedikamentöse Therapiemethode durch den Einsatz von virtueller und erweiterter Realität entwickelt.

Aufmacher Virtuelle Realität – reduziert JPGJulian Nelhiebel
Aufmacher Virtuelle Realität – reduziert JPG

Hintergrund

In den letzten Jahren hat die Bedeutung nichtmedikamentöser Therapieverfahren wie der Spiegeltherapie oder der Einsatz von virtueller und erweiterter Realität in der Behandlung von Phantomschmerzen deutlich zugenommen (1, 2). Diese Methoden bieten nebenwirkungsfreie, kostengünstige alternative Versorgungslösungen, um die Intensität der Phantomschmerzen und damit einhergehenden Einschränkungen der Alltagsaktivitäten und Teilhabe zu reduzieren.