Die gesundheitsfördernden Effekte von körperlicher Aktivität sind besonders in der Behandlung und Versorgung älterer Menschen essentiell. Gerade in der Gerontologie ist eine multidisziplinäre Perspektive wichtig. Wer sich in diesem Bereich spezialisieren und für Leitungspositionen in der Gesundheitsversorgung sowie für Tätigkeiten in Forschung und Lehre qualifizieren möchte, sollte an ein entsprechend ausgerichtetes Masterstudium denken. Zwei Kolleginnen berichten von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS).

Immer mehr Physiotherapeuten entscheiden sich für einen primärqualifizierenden Studiengang oder ein Bachelorstudium nach dem Staatsexamen. Die Akademisierung dieses Berufsfeldes wurde in den letzten Jahren zunehmend wichtig. Im Rahmen des Bachelorstudiums erhält man einen ersten Einblick in verschiedene wissenschaftliche Bereiche und setzt sich mit Forschungsmethoden auseinander. Im physiotherapeutischen Berufsalltag merkt man jedoch schnell, dass die erlernten wissenschaftlichen Kompetenzen häufig nicht 1:1 umsetzbar sind. Es fehlt vor allem an Zeit, aber auch an einer Fokussierung bei weit gefächertem Patientenklientel. Doch wie ist es möglich, Forschung und Berufsalltag zu vereinen? Wie können wir unser erlangtes Wissen ausbauen und anwenden? Für uns war klar, wir möchten den Fachbereich der aktiven Therapie vertiefen und unsere wissenschaftliche Kompetenz ausbauen. Daher haben wir uns für das Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln entschieden, denn dort werden die verschiedenen Aspekte des Alterns vermittelt und Theorie mit Forschung und evidenzbasierter Praxis vereint.