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Zu dieser Fragestellung führten Forscher aus der Türkei eine Studie  mit 26 Kindern durch, die blutbildende (hämatopoetische) Stammzellen transplantiert bekommen hatten. Die Kontrollgruppe (n = 11) bekam den Ratschlag, während des Krankenhausaufenthaltes so aktiv wie möglich zu bleiben. Die Interventionsgruppe (n = 15) absolvierte fünfmal pro Woche ein multimodales Therapieprogramm und wurde motiviert, dieses nach Entlassung aus dem Krankenhaus fortzusetzen. Klinische Zielgrößen vor der Stammzellentransplantation, nach Krankenhausentlassung und einen Monat später waren neben dem klinischen Status: Ermüdung, Schmerzen, Depression und Lebensqualität der Kinder und ihrer Eltern. Die Kinder der Interventionsgruppe hatten signifikant weniger Schmerzen und eine höhere Lebensqualität als die Kinder der Kontrollgruppe. Die Lebensqualität der Eltern verschlechterte sich in beiden Gruppen. Das multimodale Programm wurde von den Kindern gut toleriert. Künftige Studien sollten auch untersuchen, wie sich die Lebensqualität betroffener Eltern verbessern lässt.