Dialog
pt Januar 2021

Start klar?!

Konzeptionierung eines interprofessionellen Kurses für Patientinnen mit Vaginismus

Schüler und Studenten – seid ihr startklar? Eure Erfahrung und Routine sind vielleicht noch begrenzt, doch die Neugier, Motivation und Offenheit für Neues groß! Ihr habt tolle Projekte durchgeführt oder Herzbewegendes erlebt. Wir räumen euch Platz ein, interessieren uns dafür.

Im Gespräch mit Leonie Janowicz
Lesezeit: ca. 2 Minuten
Victor Moussa / shutterstock.com

Die ICD-10 definiert Vaginismus als vaginalen Muskelspasmus, welcher Geschlechtsverkehr und vaginale Penetration verhindert (1). Die allgemeine Prävalenz wird mit 15 bis 20 Prozent angegeben (2). Vaginismus kann sich negativ auf das Selbstwertgefühl der betroffenen Frauen auswirken, was wiederum Auswirkungen auf soziale Beziehungen hat. Trotz dieser Relevanz gibt es große Lücken in der Behandlung von Vaginismus (3). Dieser Versorgungslücke nimmt sich ein neu entwickeltes Therapiekonzept an. Ziel ist es, Betroffenen einen bedürfnisorientierten Kurs bereitzustellen, welcher die Vielschichtigkeit des Krankheitsbildes beachtet.

Leonie Janowicz gibt Auskunft über dasKurskonzept.

Leonie, die erste Frage stellen sich wahrscheinlich auch die meisten unserer Leser: Wieso möchtest du als Physiotherapeutin solch einen Kurs anbieten?

Die Versorgungslücke ist mir bei meiner Arbeit mit Schwerpunkt Beckenboden aufgefallen. Als Studentin der Interprofessionellen Gesundheitsversorgung (B. Sc.) an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg habe ich die Bachelorarbeit genutzt, den Bedarf zu ermitteln und herauszufinden, wie man den Bedürfnissen der Frauen gerecht werden kann.

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pt Januar 2021

Erschienen am 12. Januar 2021