Das Femoroacetabuläre Impingement ist eine mögliche Ursache für Hüftschmerzen, vor allem bei jungen, sportlichen Erwachsenen. Wie sieht der ideale Behandlungsweg aus – konservativ oder operativ? Die britische Studie „UK FASHIoN“ liefert aktuelle Forschungsergebnisse.

Beim Femoroacetabulären Impingement (FAI) kommt es zu einer Störung der Mechanik zwischen Azetabulum und Femur (1). Dies führt zu Schmerzen, schränkt die Funktion ein und begünstigt langfristig eine Arthrose. In England wurde nun in 23 Krankenhäusern des staatlichen Gesundheitsdienstes eine multizentrische Studie durchgeführt (2). Eingeschlossen wurden Patienten ab 16 Jahren mit Hüftschmerzen, die entweder uni- oder bilateral ein röntgenologisch bestätigtes FAI ohne Koxarthrose hatten, egal welcher Subgruppe (Pincer oder CAM, siehe Kasten). Bestanden beidseits Symptome, wurde die stärker betroffene Seite behandelt. Ausschlusskriterien waren andere Pathologien der Hüfte, wie etwa Morbus Perthes, oder frühere Frakturen und Operationen am Hüftgelenk. Zwischen 2012 und 2016 nahmen insgesamt 348 Personen an dieser Studie teil.