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Prof. Christian Enzinger aus Graz, Österreich, beschrieb die zerebrale Plastizität bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS). Er zeigte beispielhaft, dass es bei MS eine Reihe an Belegen für strukturelle Plastizität sowohl in der grauen Substanz (Neuro-und Angiogenese) als auch in der weißen Substanz (Anzahl der Axone) gibt (1). Er brachte auch Beispiele dafür, dass es durch eine motorische Therapie zu einer verstärkten Aktivierung und zu Veränderungen zum Beispiel in prämotorischen Hirnarealen, im Zingulum und im Thalamus kommt. Allerdings fehlen immer noch Längsschnittstudien, die zeigen könnten, was solche Veränderungen des Gehirns im Zeitverlauf für die Therapie von Gehstörungen bei Patienten mit MS bedeuten.