Morbus Parkinson ist nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Aufgrund der eingeschränkten und oft unkontrollierten Bewegungsabläufe verlieren die Patienten auch häufig das Gleichgewicht und stürzen. 

Sturzgefahr ist groß

Die Sturzgefahr bei Patienten mit Morbus Parkinson ist ausgeprägt. Studien belegen, dass die Hälfte aller Erkrankten mindestens einmal im Jahr stürzen, viele Patienten sogar mehrmals jährlich (1). Ursächlich dafür ist unter anderem die mangelnde Anpassungsfähigkeit der Muskulatur an die Anforderungen (zum Beispiel ein Ausfallschritt oder ein schnelles Abstützen). Das für die Krankheit typische Gangbild äußert sich durch vermehrte Knie- und Hüftbeugung, einen vorgebeugten Oberkörper und Vorfußbelastung – dies trägt ebenfalls zur erhöhten Sturzgefahr bei.