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Ja, so das Ergebnis dieser Studie aus Schweden. Die Autoren bezogen sich dabei auf eine vorangegangene Studie, die in der Nachuntersuchung nach einem Jahr gezeigt hatte, dass spezifische Übungen die Notwendigkeit für eine OP verringerten; nun präsentierten die Wissenschaftler ihre Ergebnisse aus dem Follow-up nach fünf Jahren. In der ursprünglichen Untersuchung wurden 97 Patienten (38 bis 69 Jahre alt, durchschnittlich 58 Jahre), die unter lang bestehenden subakromialen Schmerzen litten und auf der Warteliste für eine Operation standen, randomisiert entweder einer Experimental- oder einer Kontrollgruppe zugeteilt. Erstere machte exzentrische Übungen für die Muskeln der Rotatorenmanschette sowie konzentrisch-exzentrische Übungen für die Skapulastabilisatoren. Die Kontrollgruppe erhielt ein Programm aus allgemeinen Bewegungsübungen für Schulter und HWS in unbelasteter Ausgangsstellung. Ausgeschlossen wurden Patienten mit Verletzungen der Rotatorenmanschette. Nach drei Monaten Therapie wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie immer noch eine Operation wünschten. Die vorliegende Studie bildet die Antworten nach fünf Jahren ab, wofür die Daten von 91 Personen ausgewertet werden konnten. Außerdem wurden operierte und konservativ versorgte Patienten verglichen. Die Assessments zur Ergebnismessung waren: