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Türkische Forscher verteilten 67 symptomatische Patienten mit subakromialem Impingement und einer asymmetrischen Schulterinnenrotation in drei Gruppen. Die Kontrollgruppe (n=23) absolvierte das herkömmliche Training zur Verbesserung der Kraft und Schulterbeweglichkeit, Gruppe 1 (n=22) machte zusätzlich einen Cross-Body-Stretch zur Dehnung der posterioren Gelenkstrukturen, Gruppe 2 (n=22) einen Sleeper Stretch. Die Intervention ging über vier Wochen. Klinische Zielgrößen waren die posteriore Straffheit der Schulter, Schmerzen, Gelenkbeweglichkeit und das Ausmaß der Dysfunktion. Alle Gruppen verbesserten sich in allen Zielgrößen. Verglichen mit der Kontrollgruppe hatten die Stretching-Gruppen weniger Bewegungsschmerz, eine bessere Innenrotation und weniger Behinderung. Zwischen den Stretching-Gruppen zeigte sich kein signifikanter Unterschied. Sowohl der Sleeper Stretch als auch der Cross-Body-Stretch waren sicher und wirksam.

Quelle: Tahran Ö, et al. 2020. Effects of Modified Posterior Shoulder Stretching Exercises on Shoulder Mobility, Pain, and Dysfunction in Patients With Subacromial Impingement Syndrome. Sports Health. 12, 2: 139-148

Link zum Abstract:pt.rpv.media/ncbi32017660