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Laut australischen Wissenschaftlern waren beide Maßnahmen wirksam. Die Forscher inkludierten Patienten mit diagnostiziertem subakromialen Impingement ohne Rotatorenmanschettendefekt und randomisierten diese in drei Gruppen:

  1. passive Mobilisation der oberen Brustwirbelsäule (BWS)
  2. Massage, Mobilisation und Dehnung des dorsalen Schulterbereiches
  3. aktive Kontrollintervention.

Die zwölfwöchige Intervention beinhaltete neun Behandlungseinheiten innerhalb von sechs Wochen, danach übten die Patienten für sechs Wochen zu Hause. Zu den klinischen Zielgrößen gehörten die aktive Flexion und Extension der BWS, Schulterbeweglichkeit, Schmerzintensität und die Funktion im Shoulder Pain and Function Disability Index. 20 Teilnehmer pro Gruppe beendeten die Studie wie geplant. Beide spezifischen Interventionen waren effektiv zur Verbesserung der Funktion und Beweglichkeit sowie zur Schmerzlinderung im Vergleich zur aktiven Kontrollgruppe in den Nachuntersuchungen nach zwölf Wochen und sechs Monaten.