Diese Fragestellung untersuchten Wissenschaftler aus Chile und Paraguay mit einem systematischen Review mit Meta-Analyse. Sie recherchierten in den bekannten Datenbanken bis Mai 2019,  erstellten das Review anhand der PRISMA-Empfehlungen (Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses) und bewerteten das Verzerrungsrisiko der Studien. Eingeschlossen wurden Erwachsene, die das klinische Bild eines subakromialen Impingements zeigten, Schmerzen bei Überkopfaktivitäten, einen schmerzhaften Bogen und einen positiven Neer-, Hawkins- oder Jobe-Test hatten. Außer der klinischen Untersuchung sollte die Diagnose mit einem bildgebenden Verfahren bestätigt worden sein. Die betreuten physiotherapeutischen Übungen umfassten Skapulastabilisation, Kräftigung der Rotatorenmanschette, aktive Übungen zur Verbesserung der Schultergelenksbeweglichkeit und Dehnfähigkeit. Bei Bedarf wurden auch Manuelle Therapie oder Medikamente eingesetzt. Die Kontrollgruppen führten die Übungen selbstständig zu Hause durch. Klinische Zielgrößen waren Schulterfunktion, Schmerzintensität und Gelenkbeweglichkeit. Eingeschlossen wurden randomisierte kontrollierte Studien (RCT) in englischer, deutscher oder spanischer Sprache. Zu den Ausschlusskriterien zählten unter anderem Frakturen oder Luxationen der Schulter, Arthrosen im Glenohumeral- oder Akromioklavikulargelenk, Entzündungen, Instabilitäten.