Chirurgie und Orthopädie

Nein, so das Ergebnis dieser dänischen Studie. Die Forscher randomisierten 49 Patienten zwischen 19 und 67 Jahren mit subakromialen Schmerzen in zwei Gruppen: Die Interventionsgruppe übte unter Biofeedback-Kontrolle mittels Elektromyografie (EMG); die Kontrollgruppe erhielt dasselbe Übungsprotokoll, nur ohne Feedback. Klinische Zielgrößen waren primär der Schmerz (Numerische Ratingskala – NRS) und sekundär die Schulterfunktion, erhoben mit dem Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand Questionnaire (DASH), dem Oxford Shoulder Score (OSS) sowie Ausmaß und Timing der Aktivität von M. trapezius und M. serratus anterior im EMG während Armbewegungen. Die Gruppen unterschieden sich nicht voneinander nach der Intervention, beide verbesserten sich signifikant in NRS, DASH und OSS. Neben der Signifikanz gab es nur eine klinisch relevante Verbesserung: die Schmerzlinderung bei allen Teilnehmern.