Interview
pt Februar 2019

Therapie bei Endometriose

Die Endometriose zeigt sich in vielen Formen und Varianten. Patientinnen landen häufig mit unspezifischen Schmerzen beim Orthopäden, Neurologen oder in der Physiotherapiepraxis. Im Durchschnitt dauert es sechs Jahre, bis das Krankheitsbild diagnostiziert wird. Deshalb ist es wichtig, dass Gesundheitsfachpersonal für diese Erkrankung sensibilisiert ist. Physiotherapeutische Maßnahmen können Betroffenen im Umgang mit den Schmerzen helfen.

Im Gespräch mit Birte-Kerstin Walter
Lesezeit: ca. 6 Minuten

Birte-Kerstin Walter

Autorenfoto Birte Kerstin Walther Anette Daugardt

Seit 1990 Physiotherapeutin und Beraterin der Endometriose-Vereinigung Deutschland e. V.; physiotherapeutische Schwerpunkte: neurologische und orthopädische Rehabilitation; freiberufliche Tätigkeit in Berliner Physiotherapiepraxen, Schwerpunkt Endometriose / Gynäkologie; Gesundheitsberatung für Frauen.

Kontakt: walterbirte@yahoo.de

Das Krankheitsbild der Endometriose beschreibt die Ansiedlung von Gebärmutterschleimhautzellen außerhalb der Gebärmutter. Die Zellen sind unter anderem an Organen im Beckenraum, an Bändern oder Nerven zu finden. Eine oberflächige Ansiedlung, aber auch eine Infiltration in das Gewebe sind möglich. Die Zellen unterliegen wie die Zellen in der Gebärmutter dem menstruellen Zyklus und bauen in Vorbereitung auf eine mögliche Empfängnis eine Schleimhaut auf. Warum Gebärmutterzellen sich außerhalb ihres Bereichs ansiedeln und wie sie dorthin gelangen, ist bisher nicht bekannt.

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pt Februar 2019

Erschienen am 08. Februar 2019