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Es sieht so aus, so das Ergebnis dieser Vorher-Nachher-Studie aus Amsterdam. Inkludiert wurden Patienten, die mindestens eine Fraktur hatten. Die Interventionsgruppe (n = 83) erhielt die TTCM-Maßnahme (Transmural Trauma Care Model), ein Rehakonzept, in dem sich ein multidisziplinäres Team einer ambulanten Klinik für einen Patienten verantwortlich zeichnet, mit ihm die Ziele plant und die Therapie koordiniert. Es finden eine enge Zusammenarbeit und ein stetiger Austausch mit 40 spezialisierten Physiotherapeuten in Privatpraxen statt, in denen die Patienten weiter betreut werden. Die behandelnden Therapeuten stehen durchgängig im E-Mailkontakt zueinander. Die Nachuntersuchungen fanden nach drei, sechs und neun Monaten statt. Verglichen wurden diese Patienten mit Kontrollpersonen (n = 202), die sich ebenfalls in der Klinik vorgestellt hatten, deren weitere Reha aber auf die übliche Weise ablief, also ohne enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ärzten und Therapeuten. Zu den Zielgrößen gehörten die gesundheitsbezogene Lebensqualität, Schmerz, Funktion, Zufriedenheit und subjektive Genesung.