In dieser randomisierten kontrollierten Studie wurde die Wirkung von Manipulationen an der Brustwirbelsäule (BWS) bei Patienten mit Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) in Michigan/USA untersucht. Während die Teilnehmer der Interventionsgruppe in einem Zeitraum von durchschnittlich rund elf Tagen Manipulationen in drei Sitzungen erhielten, bekam die Kontrollgruppe die gleiche Anzahl Scheinmanipulationen. Die Manipulationen fanden je zweimal im Bereich T6–8 (in Rückenlage) und T8–12 (in Bauchlage) statt. Bei den Scheinmanipulationen wurden die Patienten zwar identisch gelagert, aber sie sollten in den Ausgangsstellungen nur tief atmen, eine schnelle Stoßtechnik erfolgte nicht. Anschließend erhielten alle Patienten Rumpfstabilisationsübungen (Aktivierung M. transversus abdominis und lumbaler M. multifidus) und Edukation (zum Beispiel zu den ADLs Bücken und Heben). Eine Therapieeinheit dauerte 30 Minuten.