Fit und schlank in 20 Minuten pro Woche. Diese Aussicht klingt nach wie vor verlockend. Warum sollte man stundenlang im Fitnessstudio schwitzen, wenn kürzere Trainingszeiten „unter Strom“ möglicherweise vergleichbare Effekte erzielen? Lesen Sie hier aktuelle Informationen zum Thema Ganzkörper-Elektromyostimulation und worauf beim Training zu achten ist.

Durchführung und Wirksamkeit

Ganzkörper-Elektromyostimulation (whole-body electromyostimulation – WB-EMS) wird als Alternative zu herkömmlichem Krafttraining gehandelt; „Fit in 20 Minuten” lautet der Slogan. Trainiert wird ein- bis zweimal pro Woche, es werden viele Muskelgruppen zeitgleich aktiviert, nämlich Bauch-, Rücken-, Brust-, Gesäß-, Arm- und Beinmuskulatur. So wird eine Fläche von bis zu 2.800 Quadratzentimetern Muskulatur erreicht (1). In der Regel wird die Applikation des Stroms mit Übungen kombiniert. Der Fokus liegt auf der exzentrischen Kontraktionsphase der Muskulatur, zum Beispiel während der Kniebeuge, also dem Squat. „Unter Strom“ geht der Trainierende langsam exzentrisch in die Endposition, in der stromfreien Pausenphase kehrt er zügig wieder in die Ausgangsstellung zurück.