Wissenschaftler testeten die Hypothese, dass ein begleitetes Training die Mikrozirkulation in der Skelettmuskulatur und die Sauerstoffentnahme bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) verbessert. Dazu randomisierten sie 64 Patienten in eine Übungs- und eine Kontrollgruppe. Erstere absolvierte drei Monate lang ein Gehtraining auf dem Laufband. Mithilfe von Nahinfrarotspektroskopie wurden der Blutfluss in der Wadenmuskulatur und die Entnahme des Sauerstoffs gemessen, weitere Assessments waren der Knöchel-Arm-Index (Ankle-Brachial Index – ABI) und die maximale Gehzeit (Peak Walking Time – PWT) bis zum Einsetzen der belastungsabhängigen Schmerzen (Claudicatio intermittens). Das Laufbandtraining verbesserte die maximale Durchblutung der Wadenmuskulatur um 29 Prozent und die Sauerstoffverwertung um acht Prozent, die PWT erhöhte sich um 49 Prozent. Andere Parameter wie der ABI oder der Blutfluss in der Wade in Ruhe veränderten sich hingegen nicht durch das Training. Während der körperlichen Belastung zeigten die Aufzeichnungen einen gesteigerten oxidativen Muskelmetabolismus, dies könnte die erhöhte PWT erklären.