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Ja, so das Ergebnis dieser randomisierten, kontrollierten Studie mit 33 Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Einschlusskriterien waren Verbrennungen im Umfang von weniger als 30 Prozent der gesamten Körperoberfläche und die Betroffenheit des Handbereichs. Klinische Zielgrößen zu Studienbeginn, nach Interventionsende und bei der Nachuntersuchung nach drei Monaten waren das aktive Bewegungsausmaß (range of motion, ROM) der Finger, Greifkraft und die Handfunktion. Die Interventionsgruppe (n=17) erhielt konventionelle Therapie, plus je 20 Minuten Exergaming (robotergestützte virtuelle Bewegungsspiele). Die Kontrollgruppe (n=16) führte ausschließlich die Standard-Hand-Rehabilitation (dreimal wöchentlich für jeweils 60 Minuten, zwei Monate lang) durch. Am Ende der Intervention sowie beim Follow-up war die Interventionsgruppe der Kontrollgruppe in allen Zielgrößen signifikant überlegen. Robotergestütztes Exergaming scheint somit empfehlenswert für die oben genannte Patientengruppe.

Quelle: Samhan AF, et al. 2020. Effects of interactive robot-enhanced hand rehabilitation in treatment of paediatric hand-burns: a randomized, controlled trial with 3-months follow-up. Burns. Feb 11. [Epub ahead of print]

Link zum Abstract:pt.rpv.media/ncbi32057546