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Ja, den Ergebnissen einer multizentrischen Studie aus Deutschland und der Schweiz folgend. Generell ist bekannt, dass körperliche Aktivität bei Patienten mit Tumorleiden sinnvoll ist. Konkret ging es um die Frage, ob dies auch für Patienten mit metastasierendem kolorektalen Karzinom (Stadium vier) zutrifft und inwiefern die typischen peripheren Neuropathien, die im Rahmen der palliativen Behandlung mit Chemotherapie auftreten, beeinflusst werden können. Die 30 Probanden hatten im Schnitt 24 Chemotherapien erhalten und wurden in zwei Gruppen randomisiert: Die 17 Teilnehmer der Interventionsgruppe führten zweimal wöchentlich für acht Wochen ein Übungsprogramm mit Ausdauer-, Widerstands- und Gleichgewichtsübungen für jeweils eine Stunde durch. Ein Sporttherapeut betreute sie in einem Fitnesscenter. Die Kontrollgruppe (n = 13) erhielt schriftliche Empfehlungen, um ebenfalls körperlich leistungsfähiger zu werden.