Orthopädie

Zu dieser Frage gibt es eine Studie mit insgesamt 60 Patienten nach Versteifung der Lendenwirbelsäule. Die Forscher teilten die Teilnehmer per Zufall in drei gleichgroße Gruppen auf. Alle Patienten bekamen ein Programm mit Stabilisationsübungen. Die erste Gruppe erhielt zusätzlich neurale Mobilisationsbehandlungen, die zweite Gruppe bekam zusätzlich Therapie mit myofaszialen Release-Techniken und die dritte Gruppe blieb ohne ergänzende Maßnahmen. Alle Gruppen bekamen drei Einheiten pro Woche über einen Zeitraum von einem Monat. Die Therapieerfolge wurden mit dem Oswestry Disability Index, der visuellen Analogskala und einem Gerät zur Evaluation der Wirbelsäulenbeweglichkeit gemessen – und zwar vor Beginn der Therapie, direkt danach und einen Monat später. Beide Gruppen mit zusätzlicher Therapie schnitten in Bezug auf Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung besser ab, als die Gruppe, die nur Übungen durchgeführt hatte. Die Gruppe mit neuraler Mobilisation erreichte dabei die größten Erfolge. Im Hinblick auf die Beweglichkeit gab es keine Unterschiede zwischen den Gruppen.