Revisionsoperationen weisen oftmals schlechtere Ergebnisse auf als die erstmalige Operation nach vorderer Kreuzbandruptur. Die Gründe dafür sind bislang unklar. Daher untersuchten die Wissenschaftler der MARS-Gruppe (siehe Kasten), welche Vorhersagefaktoren (Prädiktoren) es für das Therapieergebnis gibt. Sie schlossen unter anderem die demografischen Faktoren, Verletzungsart, Operationstechnik, Rehabilitationsschemata (zum Beispiel Vollbelastung versus Teilbelastung, Limitierung des Bewegungsumfangs oder nicht) und validierte Selbstauskunftsfragebogen der Patienten ein. Zwei Jahre nach der Revisionsoperation wurden die Patienten erneut untersucht und die Ergebnisse mit den anfänglichen Daten in einer Regressionsanalyse verglichen.