Australische Forscher führten für ihre qualitative Studie semistrukturierte Interviews mit 26 Krebs-Überlebenden (17 Frauen) in einer ambulanten Reha-Einrichtung. Manche von ihnen hatten zusätzlich motivierende Gesprächsführung erhalten, andere nicht. Nach der Transkription der Interviews ergab sich folgendes Hauptthema: Die übungszentrierte Reha-Maßnahme vereinfacht die Rückkehr zur Normalität nach der Krebsdiagnose und verändert körperliche Aktivität positiv. Weitere Themen waren, dass die Reha individuell sein und die Erwartungen der Betroffenen angehen soll. Darüber hinaus soll die Intervention von Experten durchgeführt werden und die Betroffenen handlungsfähig machen (Empowerment). Diejenigen, die motivierende Gesprächsführung erhalten hatten, fühlten sich stärker für ihr Aktivitätslevel verantwortlich.