Koreanische Wissenschaftler randomisierten 18 Probanden mit chronischen Nackenschmerzen entweder in eine Kontrollgruppe mit Übungen für die HWS und obere BWS oder in die Interventionsgruppe mit zusätzlicher Manueller Therapie nach dem Maitland-Konzept. Vor und nach der Intervention untersuchten die Forscher die Schmerzintensität auf der Visuellen Analogskala (VAS) sowie mittels Neck Disability Index (NDI), den Bewegungsumfang, die statische Balancefähigkeit und den Muskeltonus im Bereich des M. trapezius descendens. Die Probanden erhielten in zwei Wochen sechs Behandlungen à 60 Minuten (dreimal wöchentlich). Beide Gruppen verbesserten sich in den Outcomes VAS, NDI, Muskeltonus und aktive Beweglichkeit der HWS, die Maitland-Gruppe in einigen Parametern deutlicher (bessere Lateralflexion und Rotation nach rechts, weniger Schmerz und Behinderung).