Die Probanden dieser Studie wurden randomisiert in zwei Gruppen aufgeteilt: Die Fitnessstudiogruppe (n = 54) führte ein Kraft-, Ausdauer- und Beweglichkeitstraining durch, die Heimübungsgruppe machte individualisierte Übungen und nahm an Nachbesprechungen per Telefon während der ersten zehn Wochen teil (n = 51). Beide Interventionen dauerten zwölf Monate. Zu den Assessments zählten das European Quality of Life Instrument (EQ-5D), die Visuelle Analogskala, die Hospital Anxiety and Depression Scale und der Sechs-Minuten-Gehtest. Nach Studienende unterschieden sich die Gruppen nicht signifikant – nur bei den depressiven Symptomen war die Fitnessstudiogruppe den zu Hause Übenden leicht überlegen. Die Autoren schlussfolgern, dass beide Übungsansätze vergleichbare Ergebnisse erzielen, die mentale Gesundheit allerdings minimal mehr in der Fitnessstudiogruppe gefördert wurde. Dieses Ergebnis ist jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, weitere Forschung ist nötig.