Wissenschaftler aus Dänemark erstellten eine systematische Literaturübersichtsarbeit und recherchierten dafür in bekannten Datenbanken bis März 2018. Das Verzerrungsrisiko wurde mit dem Cochrane Risk of Bias Tool ermittelt. Sie inkludierten sieben randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 389 Patienten. Aufgrund der fehlenden Verblindung wurde die Qualität der gefundenen Evidenz als moderat eingestuft. Die relevanten Outcomes waren die hüftbezogene Schmerzintensität, die Selbstauskunft der Patienten über die Funktion, die gesundheitsbezogene Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit. Es gab kleine, nicht signifikante Vorteile für die Übungstherapie unter Supervision, verglichen mit den Heimübungen in allen oben genannten Outcomes direkt nach den Interventionen, und für die von den Patienten beurteilte Funktion in den Nachuntersuchungen nach sechs und zwölf Monaten.