202 Probanden mit persistierender zervikaler Radikulopathie wurden zufällig entweder der Gruppe mit strukturierter postoperativer Physiotherapie mit spezifischen Nackenübungen und verhaltenstherapeutischen Inhalten oder der Standardversorgung zugeteilt. Zu Studienbeginn sowie drei und sechs Monate später maßen die Forscher folgende klinische Zielgrößen: Ausdauerfähigkeit der Nackenmuskulatur, aktiver Bewegungsumfang der HWS, Katastrophisieren von Schmerzen (Coping Strategies Questionnaire-Catastrophizing Subscale – CSQ-CAT), Selbstwirksamkeit, wahrgenommene Kontrollierbarkeit des Schmerzes und die Fähigkeit, Schmerzen selbst zu reduzieren.