Brasilianische Forscher untersuchten in ihrer Cross-over-Studie die Relevanz von Trainingsparametern für die Schmerzlinderung bei Patienten mit Fibromyalgie. 32 Patienten durchliefen nacheinander vier Übungsmodalitäten: 1) Standardtraining (definierte Wiederholungszahl bei 60 Prozent des Einwiederholungsmaximums), 2) selbstgewählte Intensität bei festgelegter Wiederholungszahl, 3) selbstgewählte Intensität mit einer über die Sätze beziehungsweise die Wiederholungszahl gesteuerten Gesamtbelastung, die der des Standardtrainings entsprach, 4) selbstgewählte Belastung und Wiederholungszahl, bis auf einer zehnstufigen Belastungsskala der Wert sieben erreicht wird (sehr anstrengend). Assessments waren die Visuelle Analogskala (VAS) und der Short-Form McGill Pain Questionnaire (SF-MPQ) nach jeder Intervention sowie 24, 48, 72 und 96 Stunden später. Unabhängig von der Intervention erhöhten sich die VAS-Werte und verringerten sich sukzessive wieder. Nach 96 Stunden waren sie noch höher als die Ausgangswerte. Auch im SF-MPQ wurden höhere Scores erreicht, diese normalisierten sich nach 24 Stunden wieder.