Dies untersuchten Forscher aus den USA in der Kohortenstudie „Rotator Cuff Outcomes Workgroup“ (ROW). Verglichen wurden eine Gruppe von Patienten mit und eine ohne Physiotherapie. Die Gruppen wurden nicht per Zufall zugeteilt, sondern ergaben sich durch den Routineablauf in verschiedenen Schulter- und Sportkliniken. Zu Beginn erhielten zwar alle Patienten eine Verordnung für Physiotherapie, ob diese aber längerfristig fortgeführt wurde, war nicht vorgegeben. Eingeschlossen wurden Patienten ab einem Alter von 45 Jahren mit Schmerzen und verminderter Funktion seit mindestens vier Wochen. Patienten mit Frakturen der Schulter, vorheriger Schulteroperation und zervikaler Radikulopathie waren für die Studie nicht geeignet.