Aktives Training in Kombination mit Kompressionstherapie gehört zur standardmäßigen Versorgung von Patienten mit einer gynäkologischen Krebserkrankung und einem Lymphödem der unteren Extremität. Die sofort eintretenden Effekte sind jedoch noch unzureichend untersucht. 23 Patientinnen nahmen an der Studie mit Cross-over-Design teil. Alle Patientinnen erhielten alle Interventionen, jeweils mit einer Zwischenperiode von einer Woche. Es gab drei verschiedene Maßnahmen: 1) hochintensives Training auf dem Fahrradergometer mit Kompression, 2) niedrigintensives Training mit Kompression und 3) Kompression alleine. Gemessen wurden das Volumen der unteren Extremität sowie Schmerz, Schweregefühl und Hautveränderungen. Das Volumen reduzierte sich signifikant in der Gruppe, die hochintensiv trainiert hatte, im Vergleich zur Kompressionsgruppe. Hinsichtlich der anderen Parameter waren die Effekte in den drei Gruppen ähnlich.