[js] Die Prävalenz von Morbus Parkinson steigt weltweit. Die absolute Zahl hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt und auch die altersadjustierte Prävalenz ist um 22 Prozent gestiegen. In Deutschland wird derzeit von rund 160.000 Betroffenen ausgegangen.

Neurologische Erkrankungen sind inzwischen global betrachtet der Hauptgrund für Einschränkungen und Behinderungen, was zum großen Teil an der steigenden Lebenserwartung und damit am höheren Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung liegt. So überrascht es zunächst wenig, dass auch die Parkinson-Prävalenz in den vergangenen drei Dekaden weltweit deutlich zugenommen hat – mehr noch als die anderer neurologischer Leiden. Allerdings lässt sich dieser Anstieg nicht ganz auf die alternde Bevölkerung zurückführen.