McKenzie ist aktuell in aller Munde und sehr beliebt bei der Behandlung von Patienten mit Kreuzschmerzen. Doch wie gut eignet sich diese Methode tatsächlich? Ein aktueller Review mit Meta-Analyse aus Kanada zeigt, bei welchen Patienten sich die Therapie nach dem McKenzie-Konzept lohnt.

Etliche Leitlinien zur Behandlung von Kreuzschmerzen wurden in den letzten Jahren überarbeitet (1). Die neueren Versionen entfernen sich vom pathoanatomischen Ansatz und verfolgen das Prinzip der Klassifizierung – denn zahlreiche Studien belegen, dass dies bei Patienten mit Kreuzschmerzen zu besseren Behandlungsergebnissen führt.

Das MDT-Konzept von McKenzie

Das Konzept „Mechanische Diagnose und Therapie“ (MDT) von McKenzie gehört zu den Methoden, die vor der Behandlung eine Klassifizierung der Patienten vornehmen, und ist zudem wissenschaftlich sehr gut erforscht. Es besteht eine gute Intertester-Reliabilität bei den Untersuchern. Die MDT teilt die Symptome der Patienten in drei Untergruppen ein: Derangement-Syndrom, Dysfunktionssyndrom und Haltungssyndrom.