Niederländische Forscher inkludierten in ihrer multizentrischen Beobachtungsstudie 37 Patienten (59 Prozent Männer) im Alter von 50 Jahren (Medianwert), die seit rund 15 Tagen auf der Intensivstation waren und nicht primär wegen einer neurologischen Erkrankung behandelt wurden. 18 von ihnen waren bei dem Test mit einem Bettfahrradergometer noch beatmet. 28 Patienten machten den aktiven Belastungstest, neun den passiven, je nach zuvor ermittelter Muskelkraft. Folgende Parameter wurden gemessen: Veränderungen der Atemfrequenz, Sauerstoffaufnahme, Abgabe von Kohlendioxid, respiratorischer Quotient und Laktatwert im Blut. Während des aktiven Belastungstests erhöhten sich Atemfrequenz, Sauerstoffaufnahme, Abgabe von Kohlenstoffdioxid und Laktatwert. Bei der passiven Testung gab es keine Veränderungen. Bei einem Patienten trat eine unerwünschte Nebenwirkung auf (Herzfrequenz nach Testende bei 44). Die Forscher schlussfolgern, dass eine Ermittlung der Übungskapazität auf einem Bettfahrradergometer auf der Intensivstation sicher und praktikabel ist.