In dieser sekundären Analyse ihrer randomisierten kontrollierten Studie untersuchten spanische Wissenschaftler an 46 Patienten, wie sich ein achtwöchiges Stabilisationsprogramm für den LWS- und Beckenbereich im Vergleich zur herkömmlichen Versorgung bei Darmkrebs-Überlebenden auswirkt. Als Outcome-Parameter beurteilten die Forscher die Muskulatur im Ultraschall, untersuchten die Druckschmerzschwelle an verschiedenen Körperbereichen und setzten den Fragebogen Brief Pain Inventory ein. Die Patienten der Experimentalgruppe hatten im Follow-up direkt nach der Intervention und sechs Monate später eine geringere Druckschmerzhaftigkeit im Bereich der LWS und auf der betroffenen Seite unterhalb des Bauchnabels. Auch die Dicke des M. obliquus internus hatte in der Experimentalgruppe bei der Nachuntersuchung nach acht Wochen zugenommen. Diese verbesserte sich in allen Parametern mehr als die Kontrollgruppe.