Therapie
pt Januar 2021

Wie zuverlässig ist die Palpation an der HWS?

Die Palpation ist ein fester Bestandteil im Untersuchungsprozess. Die Zuverlässigkeit des "Ertastens" wird jedoch kontrovers diskutiert. Der Blick in die Forschung zeigt, dass Therapeuten die Zuverlässigkeit ihrer Tastbefunde differenziert betrachten müssen.

Ein Beitrag von Steven Ottinger, Maren Lickert und Angela Dieterich
Lesezeit: ca. 5 Minuten
Ewa Studio/shutterstock.com

Zehn bis 15 Prozent aller aktuellen Beratungen in der Arztpraxis finden aufgrund von Nackenschmerzen statt (1). Nackenschmerzen stellen eine häufige Ursache von eingeschränkter Arbeitsfähigkeit oder gar Arbeitsunfähigkeit dar. Nur bei einem kleinen Anteil der Patienten lässt sich eine Ursache für die Nackenschmerzen identifizieren; bei 80 Prozent der Patienten bleibt der Entstehungsprozess der Beschwerden unklar (2). Patienten mit Nackenschmerzen suchen häufig auch Hilfe bei der Physiotherapie.

Palpation ist fester Bestandteil

Die klinische Untersuchung bildet die Grundlage jedes therapeutischen Handelns. Nur so ist es Physiotherapeuten möglich, Informationen über klinisch wichtige Zusammenhänge zu ermitteln. Die Palpation ist neben anderen Aspekten fester Bestandteil der klinischen Untersuchung (3). Durch spezifisches Ertasten können Physiotherapeuten Körperstrukturen untersuchen. Außerdem lassen sich durch Palpieren oberflächliche und tiefer liegende Strukturen beurteilen.

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pt Januar 2021

Erschienen am 12. Januar 2021