40 Patienten (30 Prozent Frauen) im Alter von durchschnittlich 64,9 Jahren wurden randomisiert entweder einer Yoga- oder einer Bewegungsbadgruppe zugeteilt. Die Intervention dauerte zwölf Wochen und beinhaltete zweimal wöchentlich Training für 45 bis 60 Minuten. Zu Studienbeginn und -ende maßen die Wissenschaftler die körperliche Fitness (zum Beispiel mit dem Sechs-Minuten-Gehtest), depressive Symptome, Ängstlichkeit und Lebensqualität.

Beide Therapien hatten einen ähnlich positiven Einfluss auf die Outcomes. So verbesserte sich die körperliche Leistungsfähigkeit sowohl bei den Probanden mit Bewegungsbad als auch in der Yogagruppe, die Ängstlichkeit nahm ab. Die Yogis erreichten eine höhere gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Probanden im Wasser steigerten ihre Beinkraft signifikant. Die Autoren schlussfolgern, dass Yoga eine effektive Alternative oder Ergänzung in der Therapie für Patienten mit Herzinsuffizienz ist, um deren Lebensqualität zu erhöhen und depressive Symptome zu lindern.