Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Januar 2022

Zerebralparese: Welche Effekte hat ein zwölfwöchiges Aquatraining?

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In diese Studie wurden 18 Kinder mit Zerebralparese eingeschlossen. Den Schweregrad der Erkrankung klassifizierten die Forschenden anhand des Gross Motor Function Classification System mit I, II und III. Die ersten zwölf Wochen dienten als Kontrollperiode, die nächsten zwölf Wochen als experimentelle Phase. Diese bestand aus einem Aquatrainings-Programm (3 Einheiten pro Woche, 60 Min.), in welchem die Halliwick-Methode mit Schwimmen und Gehübungen kombiniert wurde.

Alle Kinder durchliefen dreimal dieselbe Testbatterie, mit der Grobmotorik, Schwimmfähigkeit und Gehfähigkeit evaluiert wurden. Die Kontrollperiode erwies sich als stabil, ohne signifikante Veränderungen bei allen Messungen. Nach der experimentellen Phase hingegen zeigte sich eine statistisch signifikante Verbesserung der Grobmotorik, der Schwimmfähigkeit, der Ausdauer beim Gehen und der Gehfähigkeit. Keine signifikanten Veränderungen waren hinsichtlich der Effizienz beim Gehen zu beobachten.

Quelle: Jorgić B, et al. 2021. Effects of 12-week aquatic exercises on gross motor function, swimming skills and walking ability in children with cerebral palsy. Minerva Pediatr. (Torino). Oct 14 [Online]

Link zum Abstract: pt.rpv.media/ncbi34647700

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pt Januar 2022

Erschienen am 11. Januar 2022