[js] Für eine Untersuchung, die aktuell in der Fachzeitschrift „Neurology” veröffentlicht wurde, nutzten schwedische Forscher eine nationale Gesundheitsdatenbank, um alle Patienten zu finden, die sich einer Vagotomie unterzogen hatten. Bei diesem Eingriff, der früher häufig zur Behandlung von Magengeschwüren angewandt wurde, durchtrennen Chirurgen den Vagusnerv, um die Produktion von Magensäure zu blockieren.

Die Wissenschaftler verglichen die Häufigkeit von Parkinson-Erkrankungen unter Patienten, deren Vagusnerv ganz oder teilweise durchtrennt worden war, mit einer Kontrollgruppe aus der Bevölkerung. Das Ergebnis: Von 9.430 Patienten mit Vagotomie erkrankten 101 an Parkinson, das entspricht 1,07 Prozent. In der Allgemeinbevölkerung lag die Rate bei 1,28 Prozent.