[js] In dieser Woche starten die 17 „maßgeblichen“ Heilmittelverbände in die zweite Verhandlungsrunde zum neuen Bundesrahmenvertrag mit dem GKV-Spitzenverband. Die vier physiotherapeutischen Verbände IFK, Physio-Deutschland, VDB und VPT verhandeln am 18. Dezember 2019. Dabei wird es zunächst um die Inhalte des allgemeinen Teils des neuen Bundesrahmenvertrages gehen.

Zeitplan und Themen der Verhandlungen

„Laut Gesetzgeber sollen die Verhandlungen zum neuen Bundesrahmenvertrag mit seinen entsprechenden Anlagen bis zum 30. Juni 2020 abgeschlossen sein“, so eine Mitteilung von Physio-Deutschland. „Dazu sind bis Mitte Juni elf Verhandlungswochen vorgesehen. Die ,maßgeblichen‘ Verbände der Physiotherapie, Ergotherapie, Podologie, Ernährungstherapie sowie der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie verhandeln jeweils an einem Tag der jeweiligen Verhandlungswoche mit bis zu zwölf Vertretern des GKV-Spitzenverbandes und seiner Mitgliedskassen.“

Ein Block: Vergütungen

Inhaltlich lassen sich die Verhandlungen für die Physiotherapie in sechs große Themenblöcke gliedern:

  • Allgemeiner Teil des Bundesrahmenvertrages
  • Abrechnung
  • Leistungsbeschreibung
  • Fortbildung / Weiterbildung
  • Zulassung
  • Vergütungsverhandlungen

Alles abgestimmt

„Unsere Forderungen haben wir in zahlreichen thematischen Arbeitsgruppen zusammengeführt, dann innerverbandlich diskutiert, beraten und mit den anderen physiotherapeutischen Verbänden abgestimmt. Die Abstimmung unter den Berufsverbänden verläuft sehr professionell. Die vier physiotherapeutischen Berufsverbände sprechen mit einer Stimme und stehen als Block geschlossen zusammen“, erklärt Andrea Rädlein, Vorsitzende von Physio-Deutschland.

 

Quelle: Physio-Deutschland. 2019. Bundesrahmenvertrag – Vorbereitungen und Zeitplan. https://www.physio-deutschland.de/fachkreise/news-bundesweit/einzelansicht/artikel/bundesrahmenvertrag-vorbereitungen-und-zeitplan.html; Zugriff am 16.12.19