[js] Heute beginnt die vierte Verhandlungswoche zum neuen Bundesrahmenvertrag. Die „maßgeblichen“ Berufsverbände verhandeln mit dem GKV-Spitzenverband über die Inhalte des neuen Vertrags. Die physiotherapeutischen Berufsverbände IFK, VDB, VPT und Physio-Deutschland verhandeln am Freitag.

Uneinigkeit bei Unterbrechungsregelungen und Quittierung von Behandlungsleistungen

Thorsten Vogtländer, Geschäftsführer von Physio-Deutschland, erklärt: „Die Eckdaten zum ‚allgemeinen Teil‘ des neuen Bundesrahmenvertrages nehmen langsam aber sicher Gestalt an, allerdings sind die Vorschläge des GKV-Spitzenverbandes zu für uns wichtigen Punkten, wie beispielsweise den Unterbrechungsregelungen, der Beanstandungsfrist bei fehlerhaften Verordnungen, der Quittierung von Behandlungsleistungen und dem Zahlungsziel in der vorliegenden Form nicht ansatzweise tragbar.“

Verhandlungspartner haben stillschweigen vereinbart

Über den aktuellen Stand der Verhandlungen „ haben die Verhandlungspartner stillschweigen vereinbart“, so Physio-Deutschland in einer Mitteilung. Die Verhandlungen unterliegen einem engen Zeitplan. Das darf aber aus Sicht von Physio-Deutschland „nicht dazu führen, dass an den entscheidenden Stellen ein nichtakzeptabler Kompromiss eingegangen wird.“

Der nächste Verhandlungstermin der physiotherapeutischen Verbände findet voraussichtlich am 17. Februar 2020 in Berlin statt.

 

Quelle: Physio-Deutschland. 2020. Bundesrahmenvertrag – vierte Verhandlungsrunde steht an! https://www.physio-deutschland.de/fachkreise/news-bundesweit/einzelansicht/artikel/bundesrahmenvertrag-vierte-verhandlungsrunde-steht-an.html; Zugriff am 20.1.2020

 

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