Im Sommer 2018 radelte Heiko Schneider von Therapeuten am Limit mit den Brandbriefen nach Berlin. Vor einem Jahr wurden sie von Prof. Dr. Heidi Höppner und Dr. Eva-Maria Beck von der Alice Salomon Hochschule wissenschaftlich ausgewertet. Was folgte daraus? Eine Umfrage will wissen, ob sich etwas verändert hat.

[js] Vor einem Jahr wurde die wissenschaftliche Auswertung der Brandbriefe, die Probleme im Bereich der Heilmittelversorgung beschrieben, in Berlin präsentiert. Die Briefe selbst sind knapp zwei Jahre alt und boten auch aus Patientensicht Grund zur Besorgnis.

Fachkräftemangel und Fehlsteuerung

Unterversorgung durch Fachkräftemangel, fehlende Hausbesuchskapazitäten, komplexe Versorgungssituationen, Fehlsteuerung, problematische Therapiezeittaktung und Vereinzelung in
ambulanten Praxen waren Themen, die in den Brandbriefen sehr häufig beschrieben wurden.

Stärkung der Verhandlungsposition

Im Terminservice- und Versorgungs- Gesetz (TSVG) wurden Änderungen aufgenommen, die zum Beispiel für eine Angleichung der Honorare bundesweit und eine Stärkung der Verhandlungsposition der Therapieverbände gesorgt haben. Einige Bundesländer haben den Weg in eine schulgeldfreie Ausbildung in den Berufen frei gemacht um einem zunehmenden Nachwuchsmangel zu begegnen.

Doch wie wirken sich diese Änderungen in der Versorgungsrealität aus?

 

Zur Umfrage: https://pt.rpv.media/5p

 

Quelle: TAL-Ggmbh. 2020. Follow-up der Brandbriefe „Therapeuten am Limit“ https://pt.rpv.media/5q; Zugriff am 25.2.2020

 

Lesen Sie auch:

Höppner H, Beck EM. 2019. Verärgerte Therapeuten. https://pt.rpv.media/5r; Zugriff am 25.2.2020

Höppner H, Beck EM. 2019 Therapeutinnen am Limit verstehen. https://pt.rpv.media/5s; Zugriff am 25.2.2020