Wir von der pt-Redaktion betreuen im Rahmen des FIBO CONGRESS 2020 den Themenstrang „Physio“ am Samstag 4.4.2020 von 10 bis 18 Uhr. Erstklassige Referenten und spannende Themen haben wir an diesem Tag in zwei Themenblöcken für Sie vorbereitet.

[js] Die Vorträge sind Teil des FIBO CONGRESS, der vom 2. bis 4.4.2020 mit insgesamt über 80 Vorträgen im Congress-Centrum Nord in Köln stattfindet. Die Veranstaltung ist damit direkt an die FIBO-Messe, die weltgrößte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit angeschlossen.

Die Halle 8 wird 2020 zur Gesundheitshalle mit Produkten und Konzepten im Bereich der Trainingstherapie, Trainingsgeräte sowie Physiotherapieausstattung und -bedarf. Die FIBO unterstützt damit den zweiten Gesundheitsmarkt, der innerhalb der Branche zu den Wachstumstreibern zählt.
Die pt-Redaktion hat nun 2020 erstmals das Kongressprogramm mitgestaltet und begleitet am Samstag den 4. April 2020 insgesamt zwei Themenblöcke:

1. Herausforderungen für Sportphysiotherapeuten: Leistungssportler und Kinder

Sportphysiotherapeuten stehen vielen Herausforderungen gegenüber: Entweder weil die Anforderungen in der jeweiligen Disziplin besonders hoch sind oder weil die Zielgruppe eine spezifische Herangehensweise erfordert. In diesem Themenblock geht es zum einen um Extremsportler und ihre Betreuung und zum anderen um die besonderen Herausforderungen beim Training mit Kindern und Jugendlichen.
Extremsportler sind in der Regel fit, die körperliche Belastbarkeit ist demnach normalerweise kein Thema für diese Athleten. Vielmehr stellt sich die Frage, welche Fähigkeiten eventuell auch auf mentaler Ebene nötig sind, um den extremen Anforderungen im Wettkampf gerecht werden zu können.
Kinder haben meist von Natur aus Spaß an Bewegung – sie rennen, springen, klettern und raufen. Viele sind auch in Sportvereinen aktiv, spielen Fußball oder gehen anderen Hobbys nach. In den wenigsten Fällen findet aber ein am biologischen Alter angepasstes und motivierendes Krafttraining statt.

2. Profisportler betreuen

Im Profisport spielt insbesondere die Prävention von Verletzungen und Überlastungserscheinungen eine große Rolle – es gibt viele wirksame Ansätze, der Transfer in die Praxis ist aber nach wie vor eine Herausforderung. Das Informationsdefizit besteht dabei nicht nur bei den Sportlern selbst, sondern auch bei Trainern und Therapeuten. Sollte es während des Trainings oder im Wettkampf zu Verletzungen gekommen sein, ist eine sportartspezifische Rehabilitation nötig.
Im Basketball sind unter anderem Beschwerden in Hüfte und Leiste häufig. Die gilt es, im besten Fall zu vermeiden. Sollten diese Probleme dennoch auftreten oder sogar persistieren, ist ein aktives Rehabilitationsmodell wichtig.
Im Fußball kommt es entweder zu langfristig entstandenen Überlastungserscheinungen oder zu akuten Verletzungen während des Spiels. In beiden Fällen müssen Ärzte und Therapeuten im Team zusammenarbeiten.

Zur Veranstaltung und Anmeldung: https://www.fibo-congress.com/physio-pt/