Diese Frage beschäftigt die Physiotherapeuten seit Freitag. In Bayern kündigte Söder weitreichende Maßnahmen an. Physiotherapeuten sollen nur noch tätig werden, „soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist“. In welchen Fällen das zutrifft, wird seitdem heftig diskutiert.

[tb] In Bayern gilt nun die vorläufige Ausgangsbeschränkung. Physio Deutschland reagierte noch am Freitag mit einer Erklärung. Die Kernbotschaft lautete: Die Praxen bleiben offen.

Mittlerweile äußerte sich Rechtsanwalt D. Benjamin Alt mit seiner Interpretation zu Wort: „Ganz klar ist das juristisch nicht. […] Es ist entsprechend medizinisch notwendig, wenn die Behandlung dazu führt, dass Folgeschäden nicht eintreten. […] Sie müssen sich fragen, was passiert, wenn ich nicht behandle? […] Sie sind nicht dazu verpflichtet, Ihre Praxis aufzuhalten. Sie können öffnen. Wenn Ihnen das Infektionsrisiko zu hoch ist, dann gibt es keinen, der sagt, Sie müssen unbedingt geöffnet haben.“

Quelle: Alt DB. 2020. Folge 56: Welche Behandlungen sind medizinisch dringend notwendig und somit noch erlaubt? Zugriff am 22.03.2020

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