Coronakrise: Wie wirken sich die Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf körperliche Aktivität und Wohlbefinden und damit auch auf die Gesundheit aus? Eine Umfrage will mehr Klarheit schaffen.

[js]Die weltweite Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV2) hat zahlreiche Länder dazu veranlasst, das öffentliche Leben einzuschränken. Die Abteilung Sportmedizin am Institut für Sportwissenschaften der Goethe Universität Frankfurt führt derzeit gemeinsam mit 14 weiteren Universitäten (u.a. Harvard Medical School, University of Queensland, VU Amsterdam) und in acht Sprachen eine internationale Umfrage durch, bei der die Auswirkungen des Social Distancing auf körperliche Aktivität und Wohlbefinden untersucht werden. Auf Basis der Befragung werden dann in einem Multi-Center RCT speziell entwickelte Trainingsprogramme getestet.

 Körperliche und geistige Gesundheit bewerten

Da körperliche Aktivität und sportliche Betätigung einen erheblichen Beitrag zur Gesundheit leisten, verfolgt diese Studie zwei Ziele. Das erste besteht darin, Veränderungen der körperlichen Aktivität und des Wohlbefindens seit Ausbruch des Coronavirus in den betroffenen Ländern zu bewerten. Das zweite Ziel: Die Auswirkungen digitaler Heimübungsprogramme auf körperliche Aktivität sowie körperliche und geistige Gesundheit zu bewerten.
Die Studie könnte wertvolle Einblicke in die Einflussnahme von staatlich verordneten Beschränkungen auf körperliche Aktivität und Wohlbefinden während einer globalen Pandemie geben.

Entscheidungsträger beeinflussen

Die Ergebnisse der Untersuchung könnten politische Entscheidungsträger ggf. von der Wichtigkeit der Erhaltung von körperlicher Aktivität bei der Einschränkung des öffentlichen Lebens überzeugen.

Zur Umfrage: https://pt.rpv.media/on

 

Quelle: Goethe Universität Frankfurt am Main. 2020. Sport und Wohlbefinden mit Corona: Institut für Sportwissenschaften sucht Teilnehmer für Online-Studie. https://pt.rpv.media/ok; Zugriff am 20.4.2020