Nun also doch! Darauf hat die Branche lange gewartet. Fast waren sich schon alle einig: wir Heilmittelerbringer wurden mal wieder von der Politik übersehen! Im zweiten Anlauf sollen nun also auch Therapeuten einen Einmalzuschuss erhalten.

[js] Spätabends am Karfreitag kursierten plötzlich verschiedene Meldungen in den sozialen Medien. Gesundheitsminister Spahn plane doch einen „zweiten Rettungsschirm“, der auch physiotherapeutische Praxen berücksichtigt.

Einnahmeausfälle sollen abgefedert werden

Auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums ist dazu folgende Meldung zu finden:
„Auch die Einnahmeausfälle von Heilmittelerbringern (Physiotherapeuten, etc.), Zahnärzten und Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren sollen abgefedert werden. Das ist Ziel eines weiteren finanziellen Schutzschirms, den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant. Demnach sollen Heilmittelerbringer – wie zum Beispiel Physiotherapeuten – 40 Prozent ihrer Vergütung aus dem vierten Quartal des Jahres 2019 als Einmalzuschuss erhalten.“

„Liquidität sichern“

Der Minister dazu: „Viele Patientinnen und Patienten sind derzeit verständlicherweise zurückhaltend, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Therapeuten und Zahnärzten brechen daher die Einnahmen weg. […] Um gut funktionierende Strukturen zu erhalten, werden wir hier Verluste abfedern und Liquidität sichern.“

BMG

 

Quelle: BMG. 2020. Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus. https://pt.rpv.media/5-; Zugriff am 14.4.2020