Es gibt ein neues Korrekturverfahren beim elektronischen Austausch von Daten. Hierbei gilt es einige Punkte zu beachten.

[jr] Der GKV-Spitzenverband hat die technische Anlage zur elektronischen Datenübermittlung angepasst.

Für alle Leistungserbringer ist es wichtig zu wissen, dass seit dem 1. Juli 2020 alle Rechnungen mit einer Verarbeitungszahl versehen werden müssen.

Dies gilt nicht nur für die Ursprungsrechnung, sondern auch für Nachberechnungen, Zuzahlungsnachforderungen und Widersprüche gegen Rechnungskürzungen. Diese Verarbeitungskennzeichen müssen ab Juli 2020 gemeinsam mit der Abrechnung in elektronischer Form an die Kostenträger übermittelt werden.

Wichtig: Sofern dies nicht erfolgt, erfassen die Krankenkassen diese manuell nach und können hierfür einen pauschalen Abschlag in Höhe von fünf Prozent des Rechnungsbetrags abziehen.

 

Quelle: IFK