Das Land Hessen fördert die Schulen für Gesundheitsfachberufe künftig jährlich mit bis zu fünf Millionen Euro, meldet der VdK Hessen-Thüringen.

[js] Ab dem 1. August 2020 sollen demnach Auszubildende in den unten genannten Gesundheitsfachberufen die Schulgebühren nicht mehr selbst zahlen müssen.

„Die Landesregierung löst damit ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein“, sagte der hessische Sozialminister Kai Klose und verwies auf den Fachkräftemangel. „Wir räumen so finanzielle Hürden beiseite, um die Gesundheitsfachberufe für junge Menschen attraktiver zu machen und den Weg zur Ausbildung zu erleichtern. So tragen wir dazu bei, auf Dauer eine gute und qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.“

2.400 Azubis profitieren

Der hessischen Landesregierung zufolge profitieren rund 2.400 Azubis von der neuen Regelung, unabhängig vom Ausbildungsjahr, in den folgenden Berufsfeldern:

  • Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Logopädie
  • Podologie
  • Diätassistenz
  • Orthopädie
  • Entbindungspflege
  • Medizinisch-technische Assistenz Funktionsdiagnostik
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz
  • Medizinisch-technische Radiologieassistenz
  • Pharmazeutisch-technische Assistenz
  • Anästhesietechnische Assistenz
  • Operationstechnische Assistenz
  • Massage / medizinische/r Bademeister*in

 

Quelle: VdK Hessen-Thüringen. 2020. Hessen übernimmt Schulgeld in Gesundheitsfachberufen. https://pt.rpv.media/1f1; Zugriff am 29.7.2020