Japanische Forscher kamen in ihrer Meta-Analyse zu dem Ergebnis, dass Lungenrehabilitation sowohl Atemnot, als auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität und die körperliche Leistungsfähigkeit von Patienten mit stabiler COPD verbessern kann.

[jr] Viele Studien zeigten bereits, dass COPD-Patienten von einer Lungenrehabilitation profitieren können. Laut verschiedener Meta-Analysen verbessert die Lungenrehabilitation die Lebensqualität und die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten. Ob das auch für Atemnot gilt, wollten Forscher aus Japan herausfinden.

Hierzu führten sie eine Meta-Analyse mit 42 Studien und insgesamt 2,150 Teilnehmern durch. Die Wissenschaftler screenten hierzu verschiedene Datenbanken nach geeigneten randomisierten kontrollierten Studien. Berücksichtigt wurden Studien, die bis Mai 2019 veröffentlicht wurden und bei denen ein betreutes Ausdauertraining der Beine Teil des Lungenrehabilitationsprogramm für Patienten mit stabiler COPD war.

Die Wissenschaftler untersuchten, neben den Auswirkungen auf die Atemnot, wie sich die Lungenreha auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die körperliche Leistungsfähigkeit, die Aktivität im Alltag und auf die körperliche Aktivität der Patienten auswirkte. Die Atemnot wurde mittels verschiedener Fragebögen unter anderem des British Medical Research Council (MRC) und des Transitional Dyspnea Index (TDI)) erfasst. Körperliche Leistungsfähigkeit wurde unter anderem anhand des 6-Minuten-Gehtest und Peak-VO2 bestimmt. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität wurde mit Hilfe des St. George’s Respiratory Questionnaire (SGRQ) und Chronic Respiratory Questionnaire (CRQ) evaluiert.

Verbesserte Atemnot

Hinsichtlich der Atemnot konnten die Wissenschaftler eine signifikante Verbesserung beobachten. Zudem verbesserte sich die körperliche Leistungsfähigkeit und die gesundheitsbezogene Lebensqualität.
Auf die körperliche Aktivität und die Aktivität im Alltag schien die Lungenrehabilitation hingegen keinen Einfluss zu haben.

 

 

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Quellen: Deutsches Gesundheitsportal, Originalstudie