Im Mai 2020 hatte das Aktionsbündnis „Therapeuten am Limit“ (TAL) mit einem Schreiben an das Bundesamt für soziale Sicherung auf eine Fehlentwicklung aufmerksam gemacht. Jetzt meldet TAL eine positive Antwort.

[tb] Krankenkassen als Körperschaften öffentlichen Rechts würden strengen Kontrollen unterliegen. Die Aufsichtsbehörden könnten aber selbstverständlich nur dann tätig werden, wenn Sachverhalte auch angezeigt würden – das schreibt heute das Aktionsbündnis „Therapeuten am Limit“ (TAL) in einer aktuellen Pressemeldung.

Das sich eine sogenannte Eingabe beim Bundesamt für soziale Sicherung lohne, zeige das aktuelle Beispiel. Im Mai 2020 habe TAL eine Eingabe beim Bundesamt für soziale Sicherung gemacht, nun läge eine Antwort vor.

Anlass zu der Eingabe seien die Ideen der KKH und der Barmer gewesen, kreativ in die Heilmittelversorgung einzugreifen. Konkret ging es um die unrechtmäßige Einflussnahme der genannten Kassen auf das Verordnungsverhalten in der ambulanten Heilmittelversorgung. Interessierte können das Schreiben direkt in der Pressemeldung einsehen.

Das Bundesamt für soziale Sicherung informierte TAL nun am 8. September 2020 darüber, dass die Krankenkassen zugesichert hätten, „die umstrittene Verfahrensweise aktuell nicht anzuwenden“ und weiter, dass „die grundsätzliche Bedeutung der Problematik mit den Kassen erörtert wird“.

Quelle: TAL