Eine außerordentliche Wirtschaftshilfe soll helfen Einnahmeneinbußen infolge des erneuten Lockdowns abzumildern, meldet der VDB Physiotherapieverband.

[tb] Antragsberechtigt seien Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, denen aufgrund staatlicher Anordnung das Geschäft untersagt wird oder schon aufgrund bestehender Anordnung untersagt ist, so der Verband in seiner aktuellen Meldung. Der Staat zahle eine Unterstützungsleistung in der Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats. Die Leistung gelte für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern. Für Unternehmen, die nach dem 30. November 2019 gegründet worden sind, sei der Bezugsrahmen der Vormonat Oktober 2020. Soloselbständige könnten für den Bezugsrahmen wahlweise auch den Durchschnittsumsatz von 2019 zu Grunde legen. Die Leistung würde für jede angeordnete Lockdown-Woche gezahlt.

Eine anderweitige beantragte oder gewährte staatliche Unterstützung für den gleichen Zeitraum (Kurzarbeitergeld, Überbrückungshilfe) werde vom Erstattungsbetrag abgezogen. Der Betrag werde auch auf eventuell spätere Leistungen für den Zeitraum angerechnet.
Die Auszahlung soll über die Plattform der Überbrückungshilfe erfolgen

KfW-Schnellkredit

Der KfW- Schnellkredit könne nun auch von Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern beantragt werden. Die maximale Antragshöhe betrage 300.000 Euro und sei abhängig von dem Umsatz im Vorjahr.
Weitere Infos finden Sie hier.

Überbrückungshilfe III

Die Ministerien für Wirtschaft und Finanzen arbeiten derzeit an den Details zu einer Überbrückungshilfe III.

Quelle: VDB

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